Digitales Rauschen

Digitales Rauschen

Letzten Donnerstag sollte eigentlich Vanya 42. Straße auf 3sat laufen – nicht daß ich das wirklich schauen wollte, wäre aber vielleicht auch ein ganz guter Film gewesen. Doch anstatt dieser Literaturverfilmung von 94 sah ich auf 3sat wie das Rauschen eines Fernsehers im Zeitalter von DVB-T ausschaut: Eine feine zuckelige grüne Flächenanimation mit ebenso fein zerschossenem 3Sat-Logo.

Diese Fehler-Animation lief eine ganze Weile auf dem Sender und ich habe natürlich aufgrund meiner Liebe zum Fehler sofort zu meiner Digitalkamera gegriffen und Fotos geknipst. Wie es ausschaut, wenn man die Einzel-Bilder aneinanderschneidet könnt ihr hier sehen.

Ich habe zwar auch ein normales Video mit meiner kleinen Kamera gemacht, doch da sieht man aufgrund der 50Herz-Frequenz fast nur geflimmer. Aber hier auch als Beweis der ganz normale Film.
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Award für Festung der Einsamkeit

Es ist zwar schon ein Weilchen her daß wir Kellergestalten die Website die-festung-der-einsamkeit.de (inzwischen offline) für den Tropen-Verlag erstellt haben, und auch schon eine Weile, daß der Tropen-Verlag den 3. Platz beim Marketing Award 2005 für die Werbekampagne zum Buch, also mitunter auch unsere Website, gewann doch Sebastian Molkenbur fand neulich diese ausgesprochen lustige Newsmeldung:

Meldung von www.gva-verlage.de

–> News | 18. März 2005 | Marketing Award 2005 für Tropen Verlag|
In der Kategorie »Verlagskommunikation« hat der Tropen Verlag den dritten Preis des Marketing Awards 2005 erhalten, den die Zeitschrift »Buchmarkt« in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse, MohnMedia, dem Wochenmagazin »Spiegel« und der Tageszeit »Die Welt« vergibt. Ausgezeichnet wird damit die Werbekampagne für das Buch »Die Festung des Einsamkeit« von Jonathan Lethem, gestaltet von der bisher unbekannten »Bürogemeinschaft Kellergestalten«. Das halten wir für ein Gerücht. Das Kontor befand sich im ersten Stock eines Hauses in der Maastrichter Straße in Köln. Es ist mittlerweile verlassen worden. Jetzt residieren die Kellergestalten, so vermuten wir, auf dem Prenzlauer Berg in Berlin – im Erdgeschoss der Senefelderstraße 31, im neuen Tropen-Domizil. – Nachzutragen bleibt: Platz 1 heimste die Agentur Heye für die Bewerbung der »Süddeutschen Bibliothek« ein.

Tja, die bisher unbekannte Bürogemeinschaft Kellergestalten befand sich – das sollte ich als Ex-Kellergestalt wissen – eigentlich nie in Köln oder Berlin, lediglich ein paar Kellergestalten haben das ein oder andere Mal diese Städte ganz privat aufgesucht, aber schön zu lesen welche Gerüchte durch die Kellergestalten in der Welt entstehen können. Vielleich sollten wir uns da bei den GVA-Verlagen ja einmal melden, und ein kleines Interview anbieten. Mit unserem legendären Schwelbrand gibt es ja noch weitere Geschichten die den Glamour um die Kellergestalten nähren könnten…

Jede Taste ein Bildschirm

Jede Taste ein Bildschirm

Da geistert gerade doch ein wirklich cooler Entwurf für eine Tatatur durchs Netz, die anstatt fest beschriftete Tasten kleine Bildschirmchen in den Tasten hat. Eine wirklich großartige Idee die möglichst flott in ein fertiges Produkt überführt werden sollte. Dann kann man endlich auch alle Sonderzeichen sicher finden ohne auf PopChar Pro zurückzugreifen. Doch die Idee geht weiter, denn es werden auch Photoshop Tastenkombinationen direkt auf der Tastatur sichtbar, man kann komplizierte First-Person Shooter spielen ohne sich das Hirn mit Tastenbelegungen vollzustopfen und und und…

Schaut euch einfach mal die Bildchen an, oder geht gleich auf die Seite vom Art Lebdev Studio aus Russland die sich das ausgedacht haben.
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Der Altweiß-Pitch

Grade wieder was feines im Netz entdeckt. Diesmal eine kleine Anekdote zu Kuriositäten eines Pitches. Schön auch, daß diese Kuriosität von Elephantseven, genauer gesagt Paul Apostolou stammt. Der Name kam mir doch irgendwie bekannt vor, als ich diesen Artikel auf Werbeblogger entdeckt hab – na egal, alle Freunde des Pitchens lest bitte einfach mal diese kleine Unterhaltung.

Kleiner Auszug der Geschichte

Es war einer dieser Winter-Sonntage, im Fernsehen lief nur Mist, der von anderem Mist unterbrochen wurde und die Sonne schien lang und hell. So hell, dass es mir schwer fiel, die dunklen Verfärbungen in den oberen Zimmerecken länger zu ignorieren. Fünf Jahre war es her, dass die Wände das letzte Mal frische Farbe gesehen hatten. Ich entschied mich, das Malen zur Abwechslung einem echten Profi zu überlassen, anstatt wie beim letzten Mal meine Kleidung weiß zu färben.

Gesagt getan, am darauf folgenden Montag suchte ich mir im Büro die Telefonnummern einiger Maler heraus, nahm mein Mobilteil und wählte die erste Nummer.

„Malermeisterbetrieb Steppmüller?“

„Guten Tag, hier Apostolou. Ich beabsichtige meine Wohnung anstreichen zu lassen. Ich möchte Sie zu einem Pitch einladen. Wann können Sie kommen?«

„Pisch? Sie meinen Kostenvoranschlag!?“

„Nein … Pitch mit t´ ohnes´ in der Mitte. Da streichen Sie vorab kostenlos einen Teil der Wohnung, um Ihre Kompetenz in Sachen Altweiß unter Beweis zu stellen.“

„Also … Sie wollen, dass ich Ihnen ein Zimmer streiche? Umsonst?? Damit Sie beurteilen können, ob ich anstreichen kann? Hören Sie mal, ich bin eingetragener Meister, ich streiche seit 20 Jahren …“…

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Ich bin wieder aus'm Urlaub da

Ich bin wieder aus'm Urlaub da

So, zwei Wochen war ich weg – naja, nur fast denn zwischendurch war ich ja nochmal kurz in Hannover und hab mit das glorreiche Diplom vom Tim angeschaut. Aber zuvor war ich ne Woche in Polen, genauergesagt auf einem Campingplatz mit den schönen Namen „Auto Camping 24“ in Miedzyzdroje, was nen wirklich netter kleiner Urlaubsort auf Wollin ist, bloß wenige Kilometer von der Grenze entfernt.
Nach nem Diplomzwischenstopp in Hannover bin ich dann an den Dümmer gefahren, und hab – man mag es kaum glauben – seid einer halben Ewigkeit es mal wieder gewagt mich in ein Segelboot zu setzen und auf dem Teich meine Bahnen zu ziehen. Tja, alles in allem also voll der Urlaub – feine Sache…

Ach ja, ich bin auch noch auf eine schöne Schattentypo gestoßen guck hier bei meinen Flickr Bildchen.
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Eigene Typo im Web dank sIFR

Eigene Typo im Web dank sIFR

Da ham‘ wirs mal wieder – eine neue seltsame Buchstabenkombination: sIFR! Das ganze steht in Langform für Scalable Inman Flash Replacement, und beschreibt eine interessante Technik mit der individuellere Typografie fern der ausgetrampelten Pfade von Verdana, Arial und Co möglich gemacht wird.
Neben sIFR wird derzeit zumeist auf das serverseitige Rendern von Schriften in JPGs oder andere Bildformate gesetzt um im Web auch mal andere Buchstaben als die der Systemshriften zu sehen – die gleiche Technik setze ich derzeit auch noch für meine Headlines ein.
Doch sIFR ist anders: hier wird durch eine Kombination von Javascript CSS und Flash der zu ersetztende HTML-Text dynamisch durch eine Flash-Datei ersetzt. Der Vorteil dabei ist natürlich, daß die SWF’s vom Datenumfang meist kleiner sind als JPGs und daß man die Flash-Texte auch mit dem Cursor markieren und sogar kopieren kann. Es erscheint fast etwas magisch wenn man sich das einmal anschaut und man fragt sich, ob man denn die Schrift die einem vorgesetzt hat nicht doch installiert hat. Ohne Javascript oder Flash sieht der Besucher der Seite die Seite ganz normal ohne individuelle Extras.
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Ich hab nen iPod

Ich hab nen iPod

Ist zwar schon nen halben Monat oder so her, aber ich kann’s mir nun doch nicht ganz verkneifen mal mit meiner aktuellsten Neuerwerbung zu prahlen. Ich hab mir nun tatsächlich nen neuen iPod gegönnt. Wirklich ein abgefahrenes feines Teil, und weil es bei iPods genauso ist wie bei Barby-Puppen und ähnlichen Nettigkeiten, kauft man unendlich Zubehör für das Teil. In meinem Falle feine Kopfhörer, ne Tasche, diverse Kabelage und nen iTrip mit dem mein iPod zu einem kleinen Radiosender mutiert…
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Danke für's Lob von Pixelgraphics

Danke für's Lob von Pixelgraphics

Gerade bin ich einmal durch meine Webstatistiken gewandert, und da bin ich auf einen nettes Interview mit Manuela Hoffmann von Pixelgraphics im Min-Style-Blog gestoßen. Hat mich wirklich sehr gefreut, daß Manuela mein Weblog gefällt. Ich kann das Lob natürlich zurück geben, da ich neben Pixelgraphics mit artnetz und css-hilfe gleich zwei weitere Web-Sites von Manuela in meinen Bloglines-Feeds hab.

Kleiner Auszug des Interviews:

min-style: Nenne bitte ein deutschsprachiges Weblog das dir besonders gut gefällt. Warum hast du dich ausgerechnet für dieses Blog entschieden?

Vor Kurzem habe ich 72Quadrat.de von Timo Höner als grafisches Highlight entdeckt und mich ein wenig verliebt. Ich finde das Design farblich und grafisch wunderschön und die Usability sehr schön überlegt und durchgängig. Ich finde, Timo hat eine schöne Kombination von Grafik und Text gefunden, die dezent ist und Highlights setzt.

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Aus Fchlcrn Lesen [001]

Aus Fchlcrn Lesen [001]

So, lang‘ hab ich mir meine Diplomarbeit nicht mehr angeschaut, doch nun musste es einfach nocheinmal sein. Mir gefällt inzwischen zwar gar nicht mehr die Spiralbindung des Teils – hätte ich doch bloß nen bissel mehr Geld auf’n Tisch gelegt für ne ordentliche Bindung. Doch Fehler geschehen eben immer wieder.

Ich werde nun mal einen Teil des Buches hier auf meiner Seite veröffentlichen – wenn ich’s nicht vergessen sollte werden auch noch ein paar Fortsetzungen folgen.
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Der Fontographer kommt wieder

Der Fontographer kommt wieder

Ich hab’s grad durch praegnanz.de erfahren: FontLab kauft unseren guten alten Fontographer.
Interessanterweise will Fontlab den Fontographer nicht etwa einstampfen – schließlich vertreibt Fontlab ja auch das gleichnahmige Programm Fontlab – sondern weiterzuentwickeln und auf OSX und WindowsXP portieren. Plaziert wird das Programm zwischen dem bereits vorhandenen Einsteigerprogramm Font Editor und der Profisoftware Fontlab. Es wird sogar ein Update von Fontographer 4.1 für $ 299,– geben – das ist dann wahrscheinlich das einizge Update welches ein Programm aus dem Jahre 1986 (die erste Version) in das 21. Jahrhundert katapultiert.

Sicherlich ist Fontlab der absolute Platzhirsch im Bereich professionelle Schriftentwicklung – insbesondere was den letzten Stand der Technik wie Open-Type angeht. Doch trotz ein wenig Facelifting in der aktuellen 4.6 Version ist die Bedienung von Fontlab alles andere als angenehm – ich will mir eigentlich schon seid einer halben Ewigkeit Fontlab beibringen, doch ich habe leider erfahren müssen daß dies eine äußerst schmerzhafte Zeit werden würde. Ähnlich bekloppt ist wahrscheinlich noch AutoCAD. Bleibt immernoch zu hoffen, daß die gerade in Entwicklung befindliche Version 5 von Fontlab da einiges verbessert. Naja, aber jetzt haben wir ja bald alle den Fontographer für OSX und können dann endgültig die OS9 Systeme von unseren G5’s runterwerfen.

Scheint so, als hätte der Aufkauf von Macromedia seitens Adobe auch positive Folgen.

  • Weitere Infos dazu im Typeforum hier
  • Die Pressemeldung von Fontlab gibt’s auch.
  • Die Fontographer-Produktseite bei Fontlab
  • Zur Einstimmung hier ein kleines Tutorial zu Fontographer 4 (english)

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