Diplomjubel!

So, nach einer schier unendlich langen und ebenso harten Zeit, habe ich es doch tatsächlich geschafft, mein Diplom fertig zu backen.
Ich darf mich dann jetzt auch endlich offiziel „Dipl. Des. Timo Höner“ nennen, und muß schon sagen, daß geht runter wie Öl. Ich werd jetzt endlich mal wieder ausspannen und ein Buch in die Hand nehmen, daß nicht das geringste mit Gestaltung, Design oder Technik zu tun hat, und in ruhe drin rumblättern.

Das Ergebnis meiner Diplomarbeit ist übrigends ein Buch über das Thema „Fehler“. Außerdem habe ich dem Buch noch eine Website zur Seite gelegt. Die Internetadresse lautet:

Inhaltsverzeichniß Fehler

Inhaltsverzeichniß Fehler

Ich hab soeben noch einen weiteren Fehler im Inhaltsverzeichniß des Buches entdeckt. Dort wird auf das Kapitel „Fehlverhalten“ verwiesen, obwohl das entsprechende Kapitel sich tatsächlich „Fehlerreaktion“ nennt.
Ein Inhaltsverzeichniß ist eben ein unendlicher Quell des Fehlers
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Elcosmo.ru

Elcosmo.ru

Eine russische Seite eines Innenarchitekturbüros mit wirklich unglaublich feinen Buttons, die einfach Rhythmus haben, was übrigends für die gesamte Seite gild. Dementsprechend gut ist auch die Musik der Seite.
Einfach eine heldenhafte Seite.
Auch die Art und Weise, wie hier die Navigation in den Hintergrund tritt ist beispielhaft, denn so wird erreicht, die Fotografien einmal extrem groß darzustellen. Trotzdem bleibt die Navigation immer sichtbar.

Leider ist der Text oft extrem klein, und die Navi ist vielleicht auch nicht unbedingt selbsterklärend, aber trotz dieser kleinen Schwächen, halte ich Elcosmo für eine ganz und gar große Seite.
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Schließe deine Türen immer gut ab

Über die Weihnachtstage oder wie man so schön sagt, die Tage zwischen den Jahren wurde bei mir eingebrochen. Ich kann also nur empfehlen, wirklich ordentlich abzuschließen.

Mehr: O.K., meine Tür ist nun wirklich nicht das sicherste Modell, eben eher eine Dachbodentür als eine wirkliche Wohnungstür, aber ich hätte immerhin einmal doppelt abschließen sollen.
Dann hätte der Einbrecher vielleicht etwas mehr Technik als einen einfachen Schraubenzieher verwenden müssen, um in meine Wohnung zu kommen.
Die tollste Sache an dem Einbruch aber ist, daß der Einbrecher wirklich etwas ungewöhnliche Dinge geklaut hat. O.K. meine alte Spiegelreflexkamera hätte ich auch geklaut, aber dann noch mein Telefon? Das ist nun wirklich nix wert. Das beste kommt aber noch: Neben den Kontoauszügen (immerhin kann man da nachlesen, daß ich eigentlich nie Geld hab), hat der mir doch tatsächlich meine privaten Fotos geklaut. Das ist nun wirklich ärgerlich, schließlich sammelt man sein halbes Leben lang diese Fotos – vor allem stellt sich aber die Frage, was der Typ denn damit will?

naja, Ich will’s eigentlich gar nicht erst wissen.

Fchlcrbuch falsch zusammengetragen

Als ich letztens das fertig gebundene Buch vom Buchbinder abgeholt habe, habe ich spontan einen Schock bekommen. Da habe ich doch tatsächlich einen Bogen falschrum zusammegetragen, und der wurde natürlich auch falschrum in das Buch gebunden. Nach dem ersten Schock, und der Erwartung daß alle Bücher diesen Fehler haben, habe ich bemerkt, daß es doch nur ein Exemplar von insgesamt zehn Exemplaren war, daß diesen Fehler hat.

Da war wohl offenbar wiedereinmal „Murphy“ mit im Spiel, schließlich ist es schon sehr erstaunlich, daß man ausgerechnet das Exemplar erwischt, daß fehlerhaft ist. Nachdem ich mir die anderen Exemplare genauer angeschaut habe, habe ich auch noch ein anderes Exemplar gefunden, an dem ich auch eine seite falsch zusammengetragen hab.

Das ist halt das Resultat davon, wenn man seine Diplomarbeit mitten in der Nacht zusammenträgt.

P.S. noch eine Interessante kleine Anmerkung am Rande: eigentlich habe ich der „fchlcr Admin“ selbst diesen Beitrag geschrieben, aber Sunlog meint tatsächlich, daß ihn meine Freundin geschrieben hat… – Bugs sind doch was schönes.

Fehler im Inhaltsverzeichniß

Ist naütlich logisch, daß die Fehlerquelle Nummer 1 eines Buches auch in dem Fall des Fehler-Buches einen Fehler aufweist. Jedoch nicht so schnöde und altbekannte Dinge wie eine falsche Seitenzahl, sondern etwas ganz anderes.
Der erste Artikel des Kapitels „Fehlersammlung“ wird in dem Inhaltsverzeichniß schlicht überschlagen.

Fehler bei der Aufklappseite

Fehler bei der Aufklappseite

Vor ein paar Tagen sind die Drucke von der Digitaldruckerei angekommen, und siehe da, nach wenigen Minuten habe ich auch schon den ersten „echten“ Fehler in dem Buch gefunden!

Die gesamte Aufklappseite ist mir irgendwie verrutscht – die Druckerei hat eigentlich (fast) nichts an der Seite falsch gemacht, aber ich habe im Layout einfach an der falschen Stelle etwas von dem Blatt abgeschnitten. Richtig wäre es gewesen, wenn ich den beweglichen Aufklappteil der Seite etwas verkürzt hätte (so wie ich es geplant hatte). Aber ich Dösel habe im Bund glatt einen Zentimeter abgeschnitten, wodurch der ganze Entwurf verrutscht ist.

Naja, das Buch trägt halt den Titel „fchlcr“ und da war es ja auch klar, daß ein richtiger Fehler drin sein muß. Deshalb drucke ich die Seite auch nicht nochmal, schließlich sollte ich mich eigentlich freuen, daß so ein echter Fehler in meinem Buch ist.
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Fehler 200

Fehler 200

Ein kleiner lokaler und nicht kommerzieller Fernsehsender in Hannover hatte einmal eine ganze Weile ein seltsames „Fehlerbild“ ausgestrahlt, welches lediglich eins mehr oder weniger schönes kleines Rauschen und die Fehlermeldung „Fehler 200“ meldete.

Nach einer kleinen Emailanfrage bei dem Sender bekam ich folgende Email zurück – finde ich übrigends eine ausgesprochen schöne und angenehme Reaktion:

Ich muß schon sagen, von Reaktionen auf diesen verflixten „Fehler 200“ von deiner Art hätte ich mir in den letzten Wochen noch mehr gewünscht. Jedoch – ein Fehler wäre wohl kaum ein Fehler, wenn die große Masse ihn nicht als störend empfinden würde, und sich der einzelne in erster Linie zur Beschwerde veranlaßt fühlt. Und wer kann es jenen verdenken. Der Fehler macht schließlich zu Nichte, was andere mit größter Sorgfalt, die ja nichts anderes anstrebt als das Vermeiden von Fehlern, hergestellt haben. Und schließlich begründet sich unsere Sendelizens in der Annahme, daß wir im Stande sind, ein fehlerfreies Programm auszustrahlen. Allerdings stimmt das auch nicht ganz. Als Vertreter eines Bürgerrundfunksenders ist quasi per Definition eine gewisse Fehlerquote „erwünscht“ – unterstreicht es doch unsere Glaubwürdigkeit darin, daß Laien ein unabhängiges Programm gestallten. Der „Charme von Fehlern“ nach dem du suchst, ist bei uns quasi Programm! Und so gesehen, gelingt es auch mir dem „Fehler 200“ eine Qualität abzugewinnen. Jedoch als technischer Leiter diesen Senders kann ich ihn nicht wirklich gut heißen – trotz ausgeprägtem Sinn für Kunst!

Zur eigentlichen Ursache des Fehlers. Wir zeichnen unser Abendprogramm, das ja aus einzelnen Beiträgen sich zusammensetzt, auf einem D-VHS-Rekorder auf, um die Wochenendwiederholung am Stück wiederholen zu können. Dieser D-VHS-Rekorder der Firma JVC hat den Vorteil, das er bis zu ca. neun Stunden aufzeichnen kann. Der „Fehler 200“ ist also eine Fehlermeldung von diesem Rekorder, und will uns mitteilen, daß der Bildkopf verschmutz ist. Allerdings sagt er das bereits seit seiner ersten Betriebsstunde. Jedoch ca. 30 Sekunden, nachdem man ein Band eingestartet hat, läßt er sich dann vom Gegenteil überzeugen und spielt das Videoband normal ab. Jetzt im Sommer bei den extrem heißen Tagen, nehme ich an, hat sich das Band besonders stark ab Bildkopf abgenutzt und zugesetzt. Allerdings auch nach einer gründlichen Reinigung hat er den Fehler am übernächsten Wochenende wieder gezeigt. Das Gerät ist einfach mega empfindlich und wurde von uns jetzt erstmal aus dem Verkehr gezogen.

Soweit erstaml dazu. Was auch immer aus der Diplomarbeit entsteht – das Ergebnis würde mich echt interessiern. Evtl. wäre das auch nen spannendes Thema, um darüber zu berichten. Für noch weitere Fragen, kannst du gerne nachharken.

Beste Grüße
Frank

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