Mo  02.05.05 

Wer will schon ein Ziel sein?

Veröffentlicht in: Dies + Das Keine Kommetare »

Neu­lich bin ich seid län­ge­rem mal wie­der auf einen die­ser klei­nen But­tons gesto­ßen, die teils in hun­dert­schaf­ten auf diver­sen Web­logs und nor­ma­len Web­logs auf­ge­reit sind. Wer noch einen net­ten But­ton sucht, der kann’s ja mal mit dem keine Ziel­gruppe–But­ton versuchen:

keine zielgruppe

Die Geschichte wurde ini­zi­iert von shesaiddestroy.org und ist auf der Seite hier zuf fin­den.

Die ers­ten drei State­ments auf der Website:

  1. Ich gehöre zu kei­ner der nach­fol­gen­den Grup­pen: »Gene­ra­tion Golf«, »Gene­ra­tion iPod«, »Gene­ra­tion X«, »Gene­ra­tion Y«, »Neue Hedo­nis­ten«, »Konservativ-technokratisches Milieu«, »Liberal-intellektuelles Milieu«, »Post­mo­der­nes Milieu«, »Klein­bür­ger­li­ches Milieu«, »Tra­di­tio­nel­les Arbei­ter­mi­lieu«, »Auf­stiegs­ori­en­tier­tes Milieu«, »Moder­nes Arbeit­neh­mer­mi­lieu«, »Moder­nes bür­ger­li­ches Milieu«, »Tra­di­ti­ons­lo­ses Arbei­ter­mi­lieu«, oder einer sons­ti­gen sozio­lo­gi­schen, demo­gra­phi­schen, kul­tu­rel­len oder eth­ni­schen Grup­pie­rung, die sich mit den Mit­tel der Markt­for­schung hin­rei­chend erklä­ren und/oder kate­go­ri­sie­ren ließe.
    Fer­ner lasse ich mich auch nicht durch Erhe­bun­gen, Modelle und Plan­spiele von Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen hin­rei­chend klas­si­fi­zie­ren. So bin ich auch kei­nes­wegs »Ratio­na­list«, »Altru­ist«, »Hedo­nist«, »Tra­dio­na­list«, »Mini­ma­list«, »Ego­zen­tri­ker«, »Emo­tio­na­list«, oder »Non-Konformist« im Sinne eines fass­ba­ren Gesell­schafts– oder Konsumentensegmentes.
  2. Ich kann Infor­ma­tion von Wer­bung tren­nen. Mein Infor­ma­ti­ons­be­dürf­nis lässt sich nicht durch einen Premium-Content-Paketeinkauf bei einem kom­mer­zi­el­len Content-Anbieter befriedigen.
  3. Meine Grund­hal­tun­gen, Werte und Hand­lungs­ma­xi­men wur­den und wer­den noch immer von mei­ner Fami­lie, mei­nen Freun­den und mei­nen per­sön­li­chen zwi­schen­mensch­li­chen Erfah­run­gen geprägt. Nicht durch die Impli­ka­tio­nen der gerade aktu­el­len popu­lär­kul­tu­rel­len Phä­no­mene und auch nicht durch die Werbe– und Public-Relations-Maßnahmen von Markenunternehmen.

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