So  11.09.05 

Kleine Software Helferlein [1]

Veröffentlicht in: Macintosh Keine Kommetare »

Neben den gro­ßen Soft­ware­pa­ke­ten mit denen wir die täg­li­che Arbeit bewerk­stel­li­gen sam­meln sich ein paar unter­schied­li­che mehr oder weni­ger kleine Hel­fer­lein auf unse­ren Rech­nern die die Arbeit ver­ein­fa­chen oder schlicht ange­neh­mer machen. Ich will im fol­gen­den ein­mal ein paar mei­ner eig­nen Hel­fer­lein vor­stel­len, die ich für recht nütz­lich erachte.

Die Pro­gramme:

  • Mail Appe­ti­zer
  • Coco Thumb
  • Exif Rena­mer
  • Cock­tail
  • Time Log

Mail Appe­ti­zer

Auf diese kleine Erwei­te­rung bin ich gerade durch die aktu­elle Macwelt auf­merk­sam gewor­den. Ich hatte das Pro­gramm zwar schon ein­mal unter Mac OSX Pan­ther instal­liert, doch nun exis­tiert auch eine kleine Beta­soft­ware für Mac OSX Tiger.

Wer kennt das nicht: Man befin­det sich gerade in einer ziem­lich pro­duk­ti­ven Phase und will eigent­lich von Nichts und Nie­man­dem unter­bro­chen wer­den. Doch da gibt es ja noch diese fie­sen klei­nen Emails, die auf­grund des eige­nen Gewis­sens – es könnte sich ja um eine wich­tige Mail han­deln – es immer wie­der schaf­fen, die eigene Kon­zen­tra­tion zu tor­pe­die­ren. Man schaut noch­ein­mal schnell nach um was für eine Mail es sich han­delt, um wie­der­ein­mal zu bemer­ken, daß es sich um eine die­ser blang­lo­sen Stan­dard­mails gehan­delt hat, die auch hät­ten war­ten kön­nen. Da hilft Mail Appe­ti­zer jedem der einige Mails täg­lich erhält in dem das Pro­gramm am rech­ten obe­ren Bild­schirm­rand ein trans­pa­ren­tes Fens­ter­chen ein­blen­det in dem man eine kleine Vor­an­sicht der Mail zu sehen bekommt. So lässt sich mit einem kur­zen Blick­wech­sel Belang­lo­ses ent­tar­nen und die Kon­zen­tra­tion bleibt unberührt.

Das Pro­gramm ist Free– / Donation-Ware und liegt für OSX Tiger als Beta vor und für Pan­ther gibt’s auch eine Ver­sion.

Coco Thumb

Auch auf die­ses Pro­gramm hat mich noch­ein­mal die Macwelt gesto­ßen. Ich hatte es zwar auch schon ein­mal auf mei­nem Rech­ner, doch ich hab’s nie mehr wie­der­fin­den kön­nen. Ich habe immer nur nach Cocoa Thumb gesucht. Naja der Name ist aber auch wirk­lich missverständlich.

Das Pro­gramm ist ein net­tes Hel­fer­lein für all die­je­ni­gen die eine Digi­tal­ka­mera besit­zen – was ja inzwi­schen nicht gerade sel­ten ist. Ich lege meine Digi­bil­der immer recht ordent­lich auch mei­ner Fest­platte ab, doch lei­der haben diese PC-JPGS nor­ma­ler Weise kein Vorschau-Icon, son­dern nur das nor­male Icon für eine JPEG-Datei. Das ist man von Phto­shop schon bes­ser gewohnt, und schließ­lich lässt sich mit OSX ja die Sym­bol­an­sicht eines Ord­ners auch der­art ver­än­dern, daß die Icons aus­ge­spro­chen groß erschei­nen. Da kann man dann recht flott ein gesuch­tes Bild anhand der Vor­schau wie­der­fin­den.
Da hilft Coco Thumb, in dem es aus­ge­spro­chen flott Icons für die JPG Bild­chen erstellt. Dabei ist Coco-Thumb zum Glück recht sorg­fäl­tig und behält bei­spiels­weise das Datum der Datei und erstellt wirk­lich ordent­li­che Icons.

Dabei ist auch Coco-Thumb Free– / Donation-Ware und kann beim Her­stel­ler Stal­king­wolf her­un­ter­ge­la­den werden.

Exif Rena­mer

Noch ein wich­ti­ges Pro­gramm für Digik­nip­ser. Dum­mer­weise erstel­len Digi­tal­ka­me­ras Dateien mit sel­ten däm­lich fort­lau­fen­den Num­mern. Das wäre nicht wei­ter tra­gisch, wenn diese Num­mern zumin­dest immer ein­deu­tig wären, doch begin­nen diese dümm­li­chen Geräte bei jeder Spei­cher­karte wie­der von vorn. Es wird wohl noch eine halbe Ewig­keit dau­ern bis die Kame­ra­her­stel­ler auf die Idee kom­men, den Dateien eine sinn­volle Bezeich­nung zu geben. Dies wäre sicher­lich der Zeit­punkt der Auf­nahme des Bil­des. Ich war eigent­lich immer von dem Finepix-Viewer der mei­ner Fuji Fine­pix bei­lag über­zeugt, doch musste ich erken­nen, daß das Pro­gramm nicht mit RAW-Formaten ande­rer Kame­ras klar­kommt. Das ist natür­lich ner­vig, denn ich will schließ­lich alle mei­ner Bil­der gleich benannt und abge­legt haben. Da bin ich dann auf den Exif Rena­mer gesto­ßen und mir gefällt das Pro­gramm her­vor­ra­gend. Es lässt sich sehr gut ein­stel­len, und kopiert die Dateien auch gleich von der Digi­tal­ka­mera in Ord­ner auf der eige­nen Fest­platte und löscht die Spei­cher­karte anschlie­ßend. Des­wei­te­ren kann das Pro­gramm auch auto­ma­tisch nach dem Trans­fer ein Pro­gramm star­ten. In mei­nem Fall das schon ange­spro­chene Pro­gramm Coco Thumb, so daß meine Bil­der nicht nur ordent­lich benannt sind, son­dern auch gleich ein fei­nes Icon als Vor­schau bekom­men. Was einige der Konkurrenz-Programme übri­gends nicht hin­be­kom­men ist für den Exif Rena­mer auch kein Pro­blem: Wenn man Rei­hen­auf­nah­men macht, kommt es natür­lich schon ein­mal vor, daß meh­rere Bil­der in einer Sekunde geschos­sen wurden.

Noch eine Anmer­kung zu RAW-Bildern. Das habe ich jetzt noch nicht so genau getes­tet, kann also sein, daß es viel­leicht doch nicht so 100%ig klappt, da das Pro­gramm hier evtl. nicht auf die EXIF-Daten zugrei­fen kann. Aller­dings nutzt das Pro­gramm als Ausweich-Infoquelle das Datum der Datei selbst – das sollte eigent­lich funktionieren.

Und schon wie­der han­delt es sich hier um Dona­tion– / Free-Ware ist in deut­scher Spra­che und lässt sich hier herunterladen.

Cock­tail

Auch ein klei­nes Pro­grämm­chen ist Cock­tail. Übri­gends hat es abge­se­hen vom Namen und dem Icon nicht’s mit den lecke­ren Cock­tails im Glas zu tun. Viel­mehr ist Cock­tail ein Cock­tail aus ver­schie­de­nen Tools für die Pflege des eige­nen Sys­tems. Die meis­ten Dinge las­sen sich zwar mit kryp­ti­schen Ter­mi­nal­be­feh­len auch erle­di­gen, doch dazu hab’ ich ja kei­nem Mac auf mei­nem Schreib­tisch um Befehle ein­zu­tip­pen. Das erle­digt alles Cock­tail. Ihr könnt mir glau­ben ich habe schon ein paar andere Pro­gramme aus­pro­biert, doch sind einige andere Pro­gramme eher dazu zu gebrau­chen die Dinge zu ver­schlimm­bes­sern. Hier sei übri­gends ein­mal kurz die Firma Nor­ton erwähnt, denn an ein Sys­tem auf dem nur irgend­was von Nor­ton drauf ist würde ich nie­mals set­zen. Mit Cock­tail las­sen sich wirk­lich die meis­ten Pro­bleme lösen – auch Dinge bei denen man eigent­lich denkt daß jetzt alles zu spät ist.

Das Pro­gramm lässt sich bei macosxcocktail.com her­un­ter­la­den und kos­tet als Share­ware 15 Dollar.

Time Log

All die Arbeit macht recht wenig Sinn, wenn man sie nicht bezah­len lässt. Doch dazu müsste man natür­lich vor allem ein­mal wis­sen, wie­viel Zeit man auf wel­chen Pro­jek­ten ver­bracht hat. Man kann sich das natür­lich alles nett auf einen Zet­tel schrei­ben. Doch wozu haben wir denn einen Com­pu­ter der das schließ­lich auch mana­gen könnte. Ich habe mir schon des öfte­ren Pro­gramme ange­schaut, die mir bei der Stun­den­er­fas­sung hel­fen. Das schöne an Time-Log ist, daß das Pro­gramm zum einen in der gewohn­ten iTu­nes Optik daher kommt, und zum ande­ren auch mit iCal inter­agiert. Letz­te­res ist mir sehr wich­tig, da ich so meine Stund­ner­fas­sung auch Unter­wegs auf mei­nem Palm vor­neh­men kann, und da ich immer eine Kopie der Stun­den in iCal hab. Nett ist natür­lich auch, daß die Euros die man ver­dient auch gleich errech­net wer­den. Auch nette Aus­wer­tun­gen und ähnli­ches sind mög­licht. Die Bedie­nung kann auch wäh­rend der Arbeit recht platz­spa­rend über die Menu­leiste erfol­gen, was natür­lich aus­ge­spro­chen nütz­lich ist. Dafür ist das Pro­gramm mit 20 Dol­lar auch nicht allzu teuer, und man kann eine Demo­ver­sion ein­fach hier her­un­ter­la­den.

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